SPIRITSUISSE sagt Ja zur verantwortungsvollen Spirituosenwerbung


SPIRITSUISSE, der Verband der bedeutendsten Spirituosenproduzenten und -distributoren, welcher gegen 90 Prozent der Branche in der Schweiz vertritt, erneuert und erweitert seine in Eigenregie auferlegten Grundsätze für eine verantwortungsvolle Marketingkommunikation seiner Verbandsmitglieder. So sollen deren Kommunikationsmassnahmen zum Beispiel wo immer möglich auch auf die Folgen eines unangemessenen und übermässigen Alkoholkonsums hinweisen.

 

Die neuen SPIRITSUISSE-Richtlinien für eine verantwortungsvolle Marketingkommunikation basieren auf folgender Grundhaltung der Verbandsmitglieder:

 

Sie bekennen sich ohne Wenn und Aber zu den geltenden Jugendschutzbestimmungen in der Schweiz. So sollen Spirituosen nur von über 18-Jährigen (gesetzliches Mindestalter) und generell lediglich massvoll genossen werden.

 

Die Kommunikation weist, wo praktisch und technisch möglich (z.B. bei Informations-Websites), stets auch auf die Folgen eines unangemessenen und übermässigen Alkoholkonsums hin.

 

Dieselbe respektiert in jedem Fall die Haltung von Personen, die bewusst auf den Genuss von Alkohol verzichten.

 

Die Richtlinien gelten für alle Massnahmen, Instrumente und Medien der Marketingkommunikation, wie Werbung, Produkte-PR, Verkaufsförderung, Product-Placement, Sponsoring und Event-Marketing. Verantwortungsvolle Marketingkommunikation im Sinn von SPIRITSUISSE soll beispielsweise:

 

Strikte nur Personen über dem gesetzlichen Mindestalter ansprechen und so ausgerichtet sein, dass sie von diesen nicht mit dem Status „Erreichen des Erwachsenenalters“ oder mit Übergangsriten zum Erwachsenenalter in Verbindung gebracht wird.

 

Niemals übermässigen oder verantwortungslosen Konsum fördern.

 

Nicht mit gefährlichen Aktivitäten in Verbindung gebracht werden können. So sollen insbesondere keine Konsumsituationen abgebildet werden, die Personen in Situationen (z.B. bei Arbeit, Sport und Freizeit) zeigen, die erhöhte Aufmerksamkeit oder geistige und körperliche Koordination erfordern.

 

Zudem soll nicht der Eindruck entstehen, dass Alkoholkonsum die körperliche oder geistige Leistungsfähigkeit verbessert oder dazu beitragen könnte, Schüchternheit, Angstzustände, Hemmungen oder soziale Konflikte und Probleme zu überwinden. Die Kommunikation ist ebenfalls so auszurichten, dass nicht der Eindruck entsteht, Alkoholkonsum bilde Voraussetzung für soziale Akzeptanz oder Erfolg bzw. dass Nichtkonsum gleichbedeutend sei mit Misserfolg im beruflichen oder privaten Umfeld.

 

www.spiritsuisse.ch

 

Bild/Bezugsquelle: SPIRITSUISSE (www.spiritsuisse.ch)

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